Die großen Herausforderungen unserer Zeit machen vor Landesgrenzen nicht Halt. Ob Migration, Sicherheit oder Wettbewerbsfähigkeit, sie erfordern europäische Antworten mit nationaler Handschrift. Beim Kongress der Europäischen Volkspartei in Valencia hat die Volkspartei erneut bewiesen: Österreich gestaltet Europa aktiv mit.
Am 29. und 30. April kam die Europäische Volkspartei im spanischen Valencia zu ihrem ordentlichen Parteikongress zusammen. Insgesamt 1.700 Delegierte und Gäste reisten nach Valencia, um am Treffen der größten europäischen Parteienfamilie teilzunehmen.
Auch wir waren mit einer starken Delegation der Volkspartei vertreten – insgesamt umfasste sie rund 30 Personen. Unter unseren Delegierten waren unser Bundeskanzler Christian Stocker, unsere Europaministerin Claudia Plakolm, unser zweiter Nationalratspräsident Peter Haubner, unser Generalsekretär Nico Marchetti, unser Bundesgeschäftsführer Dominik Ramusch, alle unsere Europaabgeordnete und einige Nationalratsabgeordnete und zahlreiche weitere Delegierte. Im Mittelpunkt stand dabei die Wahl des EVP-Präsidenten und seines Vorstandes.
Ein besonderes Signal: Unser österreichischer EU-Kommissar Magnus Brunner wurde in Valencia zu einem der Vizepräsidenten der EVP gewählt. Damit ist die Volkspartei durch unseren EU-Kommissar mit dem Schlüsselressort Inneres und Migration auch an der Spitze der stärksten Parteienfamilie Europas vertreten.
Auch unser Bundeskanzler Christian Stocker reiste nach Valencia und nutzte die Gelegenheit, um Partnerschaften innerhalb unserer europäischen Parteienfamilie zu stärken. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist es für uns als Volkspartei wichtig, dass wir gute Beziehungen auf europäischer Ebene pflegen und somit unsere Interessen effektiver umsetzen können. Denn die EVP stellt in der Europäischen Union 13 von 27 Staats- und Regierungschefs und ist mit Abstand die größte Fraktion im Europaparlament.
Christian Stocker traf in Valencia auch zu einem persönlichen Gespräch mit EVP-Präsident Manfred Weber zusammen. Sein Glückwunsch zur Wiederwahl Webers unterstreicht das enge Bündnis zwischen der Österreichischen und der Europäischen Volkspartei. Mit 89 Prozent der Stimmen wurde Weber eindrucksvoll als EVP-Präsident bestätigt – ein klares Zeichen für Stabilität in unruhigen Zeiten.
Am Programm standen für unseren Bundeskanzler auch einige bilaterale Treffen unter anderem mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz, der Präsidentin der Republik Moldau Maia Sandu und einigen Regierungschefs und EU-Kommissaren.
Im Zentrum der Kongressdebatten stand auch eines der drängendsten Themen Europas: die Migration. Die Volkspartei tritt hier seit Jahren konsequent für wirksame Außengrenzkontrollen, klare Rückführungsregeln die Stärkung der inneren Sicherheit ein. Genau dafür setzt sich unser EU-Kommissar Magnus Brunner seit Beginn seiner Amtszeit ein und kann dies durch seine neue Rolle als Vizepräsident der EVP noch effektiver tun. Die EVP macht mit starker österreichischer Stimme deutlich, dass wir für Hausverstand und Handlungsfähigkeit und nicht für Populismus oder ideologische Extreme stehen.
Die Teilnahme der ÖVP-Delegation zeigt: Wir schauen nicht nur vom Rand zu, sondern gestalten die europäische Zukunft aktiv von innen mit. Mit Persönlichkeiten wie Magnus Brunner, Christian Stocker und Reinhold Lopatka nimmt Österreich Verantwortung auf höchster Ebene wahr. Die Volkspartei bringt sich ein für ein Europa das sicher ist, das wirtschaftlich stark bleibt und das nah bei den Menschen handelt.
Der EVP-Kongress in Valencia war ein starkes Zeichen, dass die Volkspartei eine Kraft der Vernunft und Verantwortung in Europa ist – heute mehr denn je. Denn für uns ist klar: Europa braucht Österreich und Österreich braucht ein starkes Europa!
